mode block, PR

MODE:BLOCK

09.08.10 | No Comments

Ein nächstes Kapitel des permanenten Gemeindebaufestivals wird sich um die Mode drehen. Im Spätherst 2010 werden die Wiener Gemeindebauten und ihre BewohnerInnen unter die Lupe genommen und aus dem Sichtwinkel der Mode betrachtet. Am Programm stehen Workshops, Block-Parties, Shows und Vorträge.

BLOCK WATCH :

Ein BLOCK WATCH Blog wird das Event dokumentieren und verschiedene Gesichtspunkte der Mode im Gemeindebau beleuchten. Zwei junge Wiener Bloggerinnen (KATHMO und COLAZIONE A ROMA), die im Gemeindebau leben, werden mit ihren Eindrücken das DIARY befüllen.
Gleichzeitig bringt “MY VIEW” eine partizipative Fotodokumentation durch Bewohnerinnen des Gemeindebaus. Fotoapparate werden verteilt und die besten Geschichten und Bilder online gestellt.

In der Sektion BLOCK STYLE wird durch fotografisches Ablichten der aktuellen Gemeindebau-Stile versucht, einen gewissen Über- und Einblick zu geben.
pop-up-stores in Gemeindebauten:
Einige dezentrale Pop-Up Läden zeigen und verkaufen Modedesign innerhalb eines Gemeindebaus. Im Top-Swap-Corner darf nach Herzenslust Mode getauscht werden.

Bestehende Ateliers und Geschäftsflächen werden temporär geentert, deren Atmosphäre und die bestehende Infrastruktur optimal genutzt und als Mode-Showrooms bespielt. Das Publikum vor Ort als auch kultur- und modeinteressierte Personen sollen erreicht werden.

ein Projekt von VERLAG NEUE ARBEIT

managing director: bernhard tobola

Kuratorin: cloed priscilla baumgartner

http://mode.gbfestival.at

THEORIE

Wien hat mit seinen rund 200.000 städtischen Wohnungen und weiteren zirka 200.000 öffentlich geförderten genossenschaftlichen Wohnungen ein unschätzbares Potenzial des kollektiven Wohnens. Die zugrunde liegende These des Gemeindebaufestivals ist, dass rund eine halbe Million Menschen, die in Gemeindebauten wohnen, nicht irren können. Großes Potenzial, interessante Aktivitäten, spannende Projekte, fruchtbare Ideen und witzige Kommentare entstehen in kommunalen Wohnanlagen, ohne jemals an eine adäquate Öffentlichkeit zu gelangen.

Das Gemeindebaufestival nähert sich dem kommunalen Wohnbau mit verschiedenen Fragestellungen. Diese zielen auf soziale, ökonomische und kulturelle Eigenheiten des kollektiven und kommunalen Wohnens ab. Die zentrale These des Gemeindebaufestivals ist, dass kollektives Wohnen und im Speziellen Wohnen im Gemeindebau soziale und kulturelle Zusammenhänge produziert und damit auch eine Lebensform/Lifestyle hervorbringt. Wenn das Gemeindebauleben eigene sozialökonomische und soziokulturelle Eigenschaften aufweist, können auch Soziologie und Cultural Studies diese Eigenheiten benennen und darstellen. Damit kann in einem kulturellen Kontext wie dem Gemeindebaufestival auf diese Eigenheiten und speziellen Ausprägungen hingewiesen werden.

Ziel des Projektes Gemeindebaufestival ist es, Lebenswelten mit verschiedenen kulturellen Zugängen und interessanten Projekten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dieses Festival ist kein klassisches Format, sondern eine inhaltliche Klammer für die verschiedensten Aktivitäten, Projekte und Initiativen, die gemeinsam das Bild des kommunalen Wohnbaus nachhaltig verändern wollen. Dazu werden unterschiedliche Personen eingeladen, Ideen einzubringen und am Projekt selber zu partizipieren. Das Gemeindebaufestival ist kein geschlossenes Format, das in einem museal kuratiertem Raum die produzierten Werke und Objekte darstellt und sie einer elitären Schicht präsentiert. Ziel des Festival ist es, kommunikativen Raum zu schaffen, der den Austausch zwischen den Projekten und der Öffentlichkeit ermöglicht.

INFOS: mode.gbfestival.at

PRESSEKONTAKT:

cloed priscilla baumgartner +43 699 10703545

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